
Kya: der Jahrtausendort im offenen Meer
Frøyas Jahrtausendort – ein historisches Fischerdorf im offenen Meer südwestlich von Sula, mit fast 500 Jahren Küstengeschichte.
Kya: der Jahrtausendort im offenen Meer
Kya ist ein historisches Fischerdorf und Frøyas Jahrtausendort, südwestlich von Sula am äußersten Rand der Küste Trøndelags. Das Fischerdorf besteht aus zwei niedrigen Inselchen, getrennt durch einen schmalen Sund, und erhebt sich nur wenige Meter über das Meer. Bei Sturm spült das offene Meer buchstäblich über Land. Dennoch suchten Fischer seit fast 500 Jahren diesen Ort auf, und die Geschichte Kyas als Fischerdorf lässt sich bis ins Jahr 1549 zurückverfolgen.
Eines der wichtigsten Fischerdörfer Frøyas
Die kurze Distanz zu einigen der besten Fischgründe vor Frøya machte Kya zu einem attraktiven und bedeutenden saisonalen Fischerdorf, das für den Frühjahrsfischfang und die Einkommen der Region große Bedeutung hatte. 1903 waren hier 508 Saisonfischer registriert, und zeitweise hielten sich bis zu 750 Menschen während des Frühjahrsfischfangs auf Kya auf. Anfang des 20. Jahrhunderts standen hier rund 20 Fischerhütten und zwei große Unterkunftshäuser mit knapp 450 Betten. Die Hütten erhielten im Volksmund farbenfrohe Namen. Die Fischer wohnten unter anderem in Hütten namens „Flira“ und „Slaveriet“.
Brände, Molen und ein wetterhartes Leben
Das Leben auf Kya war dramatisch. 1862 brannten fast alle Fischerhütten nieder, und die Geschichte wiederholte sich 1978, als nur noch drei Hütten übrig waren. Die Molen von 1906 und 1913 boten den Booten einen sichereren Hafen, mussten aber nach Stürmen mehrfach repariert werden. Die letzte große Reparatur erfolgte nach dem Extremwetter „Berit“ im Jahr 2011.
Kya heute
1999 wurde Kya zum Jahrtausendort der Gemeinde Frøya gewählt. Mehrere der alten Gebäude und Molen stehen noch und zeigen, welche Bedeutung das Fischerdorf für den Frühjahrsfischfang vor Frøya hatte. Kya ist heute in Privatbesitz, doch ein Besuch vermittelt einen guten Eindruck vom wetterharten Leben, das hier geführt wurde. Der Ort ist ein wichtiger Teil der Fischerei- und Küstengeschichte Frøyas, mit Spuren aus fast 500 Jahren als saisonales Fischerdorf.

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Sula
Ein Naturjuwel am Rande des offenen Meeres – dichte Holzhausbebauung, rund 50 feste Einwohner und ein pulsierendes Sommerleben.
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Leuchtturm Sula
Ein geschützter Küstenleuchtturm am äußersten Rand des Schärengartens von Frøya – mit Geschichte bis ins Jahr 1793 zurück und Übernachtung im alten Leuchtturmwärterhaus.
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