Titran – Frøyas Schärengarten
INSEL UND FISCHERDORF

Titran

Das westlichste Fischerdorf Frøyas – Kriegsspuren, das Titran-Unglück von 1899 und der Leuchtturm Sletringen gleich nebenan.

ÜBER DEN ORT

Titran – das Fischerdorf am Rande des offenen Meeres

Titran liegt am westlichsten Punkt Frøyas und war einst eines der wichtigsten Fischerdörfer Mittelnorwegens, mit einem Hafen, der in den Heringsjahren Dutzende Boote und Hunderte Fischer beherbergen konnte. Heute leben hier rund 130 Menschen – in einer kleinen Küstengemeinschaft, in der die Geschichte buchstäblich in den Wänden steckt.

Titran – das Fischerdorf am Rande des offenen Meeres

Bei der Kapelle von Titran steht das Denkmal für das Titran-Unglück. In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 1899 wurde die Fischereiflotte von einem Orkan überrascht, und 140 Fischer aus ganz Mittelnorwegen kamen in einer einzigen Nacht ums Leben – eines der größten Fischereiunglücke der norwegischen Geschichte.

Festung Stabben

Während des Zweiten Weltkriegs errichtete die Besatzungsmacht die Festung Stabben als Teil des Atlantikwalls. Die Anlage wurde von sowjetischen und serbischen Kriegsgefangenen erbaut und umfasst mehrere Hundert Meter unterirdische Gänge, die heute für Besucher zugänglich sind.

Leuchtturm Sletringen – Norwegens höchster

Auf einer Schäre westlich von Titran ragt der Leuchtturm Sletringen empor, Norwegens höchster Leuchtturm, 45 Meter aus rotem Gusseisen.

Titran – Bild 1Titran – Bild 2Titran – Bild 3
TitranTitran

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